Depressionen


Eine Depression ist eine Erkrankung, die ganz verschiedene Ursachen haben kann. Manchmal liegt die Depression in der Familie. Doch dass die Gene die Krankheit derart eindeutig begünstigen, ist eher selten. Angeboren ist höchstens eine gewisse Bereitschaft, depressiv auf Ereignisse im Leben zu reagieren. Manchmal liegt eine körperliche Erkrankungen vor, die Depression verursachen, z.B. Schilddrüsenerkrankungen und Infektionskrankheiten. Sowie auch bestimmte Medikamente, z.B. Hormonpräparate (Die Pille).Meist wird aber keine eindeutige Ursache zu finden sein. Es gibt verschiedene psychologische und biologische Erklärungsmodelle für das Entstehen einer Depression. Wahrscheinlich löst das Zusammenwirken von seelischen, anlagebedingten (genetischen) und biologischen (Hirnstoffwechselstörung) Faktoren gemeinsam eine Depression aus.

Seelische wird Depression als Reaktion auf einen tatsächlichen oder gedanklich vorweggenommenen Verlust von wichtigen Personen oder Lebensplänen oder der körperlichen Unversehrtheit erklärt. Es wird eine größere Empfindlichkeit für Belastungen angenommen, z.B. aufgrund von ungünstigen Kindheitserfahrungen. Belastende Lebensereignisse können dann die Entstehung depressiver Episoden begünstigen.
Hirnstoffwechselstörungen sind vermutlich bei vielen Formen der Depression die entscheidende Ursache der Erkrankung. Es wird ein Mangel an bestimmten Botenstoffen des Gehirns angenommen.

Mann unterscheidet in:

  • Reaktive Depression (als Folge auf ein bestimmtes Ereignis, z.B. Arbeitslosigkeit, Verlust eines Menschen ).
  • Manisch-Depressive-Erkrankung (mit dem Wechsel von Depressionsphasen und Phasen einer übersteigerten Aktivität und eines Hochgefühls/Manie).
  • Dysthyme Störung (chronische depressive Verstimmung über die meiste Zeit des Tages über mindestens zwei Jahre andauernd).

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